Ein faschierter Braten ist was Feines. Für den perfekten faschierten Braten die altbackenen Semmeln würfelig schneiden, in etwas kaltem Wasser einweichen. Die Zwiebel schälen und fein hacken, die Karotte schälen und würfeln, den Lauch längs halbieren, waschen und in feine Streifen schneiden. Den Speck feinwürfelig schneiden und in einer Pfanne auslassen.
In einer Schüssel das Faschierte mit dem Speck, den ausgedrückten Semmelwürfeln, den Eiern, Senf, Zwiebel, Karotte, Lauch sowie fein gehackten Kräutern gut verkneten, mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen. Mit angefeuchteten Händen aus dem Faschierten einen länglichen Wecken formen und diesen in den Semmelbröseln wälzen.
In einem Bräter das Öl erhitzen und den panierten Braten darin rundum anbraten, mit etwas Rindsuppe aufgießen, den Bräter mit einem Deckel verschließen und in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen geben. Nach etwa 20 Minuten den Deckel entfernen und den Braten unter ein- bis zweimaligem Wenden und Aufgießen (mit dem Bratensaft, eventuell etwas Rindsuppe nachgießen) ca. 30 Minuten fertig braten.
Den Braten herausnehmen und warm halten, den Bratensatz im Bräter mit der restlichen Rindsuppe aufgießen und aufkochen, Bratensaft durchseihen und in einem Topf erneut erhitzen. Erbsen, Karotten und das Obers hinzufügen, einige Minuten bei schwacher Hitze kochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den faschierten Braten in Scheiben schneidenund mit dem Gemüse servieren.
Tipp: Wunderbar zum faschierten Braten schmeckt Erdäpfelpüree.
Ein traditionelles Rindfleischgericht der Wiener Küche, aber auch in den anderen Bundesländern liebt man gekochtes Rindfleisch samt dieser typischen Beilagen.